Expert Tips
Er ist einer der umstrittensten Beautytrends: die Haare ausfetten lassen. Angeblich soll das vor allem bei Menschen, die zu fettiger Kopfhaut neigen, Wunder wirken. Influencer schwören darauf, viele Dermatolog:innen sprechen dagegen von einem Mythos. Was Expert:innen stattdessen empfehlen und alle Infos zum Trend erfahren Sie in diesem Artikel.
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Beim Beautytrend Haare ausfetten lassen verzichten Sie über einen längeren Zeitraum auf die Haarwäsche, damit die Talgdrüsen ihre übermäßige Fettproduktion nach einer Weile einstellen. -
Dass die Talgdrüsen in der Kopfhaut Fett produzieren, ist völlig normal: Der Talg schützt Kopfhaut und Haare vorm Austrocknen, macht sie geschmeidig und elastisch und sorgt dafür, dass sie nicht brechen. -
Schnell fettende Kopfhaut ist vor allem erblich bedingt, daneben können Hormone, Ernährung oder Stress Einfluss auf die Talgproduktion nehmen. -
Viele Dermatolog:innen halten das Ausfetten der Haare für einen Mythos, weil es den Talgdrüsen egal ist, ob bereits genug Fett vorhanden ist, und sie ihre Produktion deshalb nicht drosseln. -
Bei ohnehin fettiger Kopfhaut kann das überschüssige Fett nach einer Weile zu Ausschlag oder sogar Hautpilz führen, und als häufiges Resultat juckt die Kopfhaut und fühlt sich unangenehm an. -
Statt die Haare durchfetten zu lassen, raten Expert:innen zu einem dem Haartyp angepassten Waschrhythmus und den richtigen Pflegeprodukten, wobei auch tägliche Haarwäschen keinen nachteiligen Effekt haben.
Keine Frage: Fettiges Haar ist lästig und wirkt oft ungepflegt. Dabei ist es völlig normal, dass die Talgdrüsen in der Kopfhaut Fett produzieren. Denn das schützt die Kopfhaut und die Haare vorm Austrocknen, macht sie geschmeidig und elastisch und sorgt dafür, dass sie nicht brechen. Insofern ist die Talgproduktion an sich ein gesunder und wichtiger biologischer Vorgang. Unangenehm wird es erst, wenn dieser aus dem Gleichgewicht gerät – die Drüsen also zu wenig oder zu viel Talg produzieren. Das kann dann entweder zu trockener oder aber zu fettiger Kopfhaut und damit auch zur Schuppenbildung führen.
Vielleicht kennen Sie das auch: Sie haben sich gerade erst die Haare gewaschen und schon haben Sie wieder einen fettigen Ansatz? Damit sind Sie nicht allein. Viele Menschen neigen zu schnell fettender Kopfhaut. Das ist vor allem erblich bedingt, aber auch Hormone, Ernährung oder Stress können Einfluss auf die Talgproduktion haben.
Darum gibt es seit einigen Jahren den Trend, die Haare ausfetten zu lassen – also sich über einen längeren Zeitraum die Haare nicht mehr zu waschen. Diese gewöhnungsbedürftig klingende Prozedur soll dazu führen, dass die Talgdrüsen die übermäßige Fettproduktion nach einer Weile einstellen und sich damit das Problem schnell fettender Haare erledigt. Positiver Nebeneffekt: Es lässt sich damit viel Zeit und Geld für Styling-Produkte sparen. Aber bringt es wirklich etwas, die Haare durchfetten zu lassen?
Da vor allem Influencer auf den Beautytrend schwören, tummeln sich im Internet auch unzählige Anleitungen, wie sich Haare ausfetten lassen. Sie lesen sich allesamt ähnlich: Zunächst erfolgt noch einmal eine gründliche Haarwäsche mit Shampoo, danach sollte möglichst lange entweder ganz auf das Waschen verzichtet oder die Haare nur mit Wasser gewaschen werden (auch "No Poo" genannt). Auch andere Styling-Produkte sind in dieser Zeit tabu, Durchbürsten dagegen erlaubt, um das Fett gleichmäßig im Haar zu verteilen.
Die eher unansehnlichen durchfettenden Haare lassen sich mit einer Kopfbedeckung, einem Dutt oder einem Pferdeschwanz alltagstauglich kaschieren. Wie lange es dauert, die Haare ausfetten zu lassen, ist individuell unterschiedlich. Manche waschen sich die Haare über Wochen und Monate nicht.
Viele Dermatolog:innen bezweifeln, dass das Ausfetten der Haare tatsächlich gesund ist und den gewünschten Effekt erzielt. Für die meisten ist das Ausfetten lassen der Haare sogar ein Mythos. Denn dadurch, dass die Talgproduktion von den bereits genannten Faktoren abhängt, sei es den Drüsen egal, ob bereits „genug Fett“ vorhanden ist. Sie drosselten dadurch nicht die Produktion.
Gerade bei ohnehin fettiger Kopfhaut soll das Ausfetten der Haare nicht gesund sein: So kann das überschüssige Fett nach einer Weile zu Ausschlag oder sogar Hautpilz führen. Empfindliche Kopfhaut gerät so schnell aus dem Gleichgewicht. Das häufige Resultat vom Ausfetten lassen der Haare: Die Kopfhaut juckt und fühlt sich unangenehm an, sodass eine klärende Pflege wie das Scalp Balance Klärendes Serum sinnvoll wird. Auch für Pollenallergiker ist es in der Hauptsaison nicht ratsam, die Haare nicht täglich auszuwaschen.
Ist die grundsätzliche Idee, die Haare fetten zu lassen, indem man sie seltener wäscht, also vollkommen falsch? Nicht unbedingt. Denn Expert:innen raten zum Beispiel Menschen, die zu trockener Kopfhaut neigen, sich nicht täglich die Haare zu waschen und für die seltenere Wäsche ein mildes Produkt wie das Scalp Balance Sanftes Shampoo zu nehmen. Auch bei normaler Kopfhaut ist es kein Problem, zwischendurch ein paar Tage ganz oder gelegentlich auf das Shampoo bei der Haarwäsche zu verzichten.
Das hat dann aber nichts damit zu tun, die Haare ausfetten zu lassen. Vielmehr geht es darum, einen dem Haartyp angepassten Waschrhythmus sowie die richtigen Pflegeprodukte zu finden, bei trockener Kopfhaut zum Beispiel das feuchtigkeitsspendende Gliss Aqua Revive Shampoo. Wer etwa schnell fettendes Haar hat, sollte zu einem entfettenden Shampoo wie dem GLISS Scalp Balance Shampoo greifen, trockenes Haar benötigt hingegen feuchtigkeitsspendende Produkte. Damit haben auch tägliche Haarwäschen keinerlei nachteiligen Effekt – im Gegenteil. Noch mehr erfahren Sie dank unserer Tipps zum richtigen Haarewaschen.
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| Die Haare sind schon einen Tag nach der Wäsche wieder fettig am Ansatz. | Viele Menschen neigen zu schnell fettender Kopfhaut, das ist vor allem erblich bedingt, daneben wirken Hormone, Ernährung und Stress auf die Talgproduktion. | Suchen Sie sich einen Waschrhythmus, der zu Ihrem Haartyp passt, und greifen Sie bei schnell fettendem Haar zu einem entfettenden Shampoo wie dem GLISS Scalp Balance Shampoo, denn auch tägliche Haarwäschen haben keinen nachteiligen Effekt. |
| Die Haare bleiben seit Wochen ungewaschen, trotzdem geht die Fettproduktion nicht zurück. | Die Talgproduktion hängt von Veranlagung, Hormonen, Ernährung und Stress ab, den Drüsen ist es egal, ob bereits genug Fett vorhanden ist, und sie drosseln die Produktion deshalb nicht. | Beenden Sie den Verzicht auf die Haarwäsche und stellen Sie stattdessen auf einen dem Haartyp angepassten Waschrhythmus mit den passenden Pflegeprodukten um. |
| Nach längerer Zeit ohne Haarwäsche juckt die Kopfhaut und fühlt sich unangenehm an. | Bei ohnehin fettiger Kopfhaut kann das überschüssige Fett nach einer Weile zu Ausschlag oder sogar Hautpilz führen, empfindliche Kopfhaut gerät so schnell aus dem Gleichgewicht. | Waschen Sie die Haare wieder regelmäßig und geben Sie der gereizten Kopfhaut eine klärende Pflege wie das Scalp Balance Klärendes Serum. |
| Die Kopfhaut spannt, ist trocken und bildet Schuppen. | Gerät die Talgproduktion aus dem Gleichgewicht und produzieren die Drüsen zu wenig Talg, führt das zu trockener Kopfhaut und damit auch zur Schuppenbildung. | Waschen Sie sich bei trockener Kopfhaut nicht täglich die Haare und setzen Sie auf feuchtigkeitsspendende Produkte wie das Gliss Aqua Revive Shampoo. |
| In der Pollensaison fühlt sich die Kopfhaut gereizt an, wenn die Haare mehrere Tage nicht gewaschen werden. | Beim Ausfetten bleiben die Haare über Tage ungewaschen, und gerade für Pollenallergiker ist es in der Hauptsaison nicht ratsam, die Haare nicht täglich auszuwaschen. | Waschen Sie die Haare in der Pollen-Hauptsaison täglich aus und verwenden Sie dafür ein mildes Produkt wie das Scalp Balance Sanftes Shampoo. |