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Frau mit braunen langen Haaren kämmt sich ihre Haare mit einem Holzkamm durch
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Expert Tips

Wie kämmen Sie Ihre Haare richtig?

Raus aus der Dusche, die Haare schnell bürsten und föhnen und schon kann der Tag starten – klingt praktisch, ist aber nicht unbedingt gut für Ihr Haar. Wie Sie Ihre Haare besser kämmen, ob man nasse Haare kämmen soll und wie oft man Haare bürsten sollte, erfahren Sie in diesem Magazinartikel. Bereit für gesundes Haar ohne Knoten?

Auf einen Blick

Die Haare sind nicht kämmbar – woran liegt das?

Während bei manchen die Bürste scheinbar mühelos durch das Haar gleitet, haben andere mehr Probleme, die Haare durchzukämmen: Die Haare ziepen oder reißen beim Kämmen und die Knoten lösen sich nicht. Wenn sich derartige Schwierigkeiten zeigen, stellt sich manchmal die Frage: Ist Haare kämmen überhaupt gesund und gut für die Haare?

Die Antwort ist einfach: Ja. Besonders lange Haare sollten Sie regelmäßig bürsten, um Verknotungen aufzulösen: So beugen Sie Haarbruch vor und verleihen dem Haar zusätzlich noch einen schönen Glanz. Dieser entsteht, weil das Kämmen die natürlichen Fette der Kopfhaut in den Längen und Spitzen verteilt. So wird die Haaroberfläche geglättet und Ihr Haar bekommt einen Glanz-Boost. Unterstützen können Sie diesen Effekt mit dem Gliss Liquid Silk Glanz Booster.

Warum aber sind manche Haare schwer kämmbar? Oft liegt es an unserer Haarstruktur, wenn wir Probleme beim Bürsten haben. Insbesondere Frauen mit langen Haaren oder Locken haben eher mit schwer kämmbarem Haar und Haarknoten zu kämpfen als Frauen mit kurzem oder sehr feinem und dünnem Haar. Doch auch auf die richtige Technik und den Zeitpunkt des Kämmens kommt es an.

Nasse Haare kämmen: Ist das sinnvoll?

Wenn Sie frisch aus der Dusche kommen, möchten Sie Ihre Haare vielleicht direkt nach dem Waschen kämmen. Tatsächlich ist dieser Zeitpunkt aber denkbar ungünstig, denn Sie sollten Ihre Haare nicht nass kämmen. Feuchtigkeit öffnet die natürliche Schuppenschicht und macht die Haare so dehnbarer und empfindlicher. Wenn Sie sie in diesem Zustand bürsten, brechen sie schneller ab.

Besser ist es deshalb, die Haare vor dem Waschen zu kämmen. So werden auch Produktrückstände gelockert oder entfernt, wodurch Pflegeprodukte im Anschluss besser ins Haar eindringen und wirken können. Ein Beispiel für ein solches Pflegeprodukt ist die Gliss Total Repair Express-Repair-Spülung. Ob das Haare kämmen gut oder schlecht ist, kommt also auch darauf an, wann Sie es tun. 

Wie können Sie Ihre Haare leichter kämmen?

Ihre Haare lassen sich nicht kämmen, verknoten sich schnell wieder und Sie sind unsicher, ob Sie die richtigen Produkte verwenden? Mit den folgenden Profi-Tipps gehören diese Probleme der Vergangenheit an. So können Sie Ihre Haare kämmbar machen und optimal pflegen:

  1. Haare kämmen mit sanfter Hand: Beim Bürsten sollten Sie niemals zu viel Kraft aufwenden. Nehmen Sie sich lieber Zeit und gehen Sie behutsam vor. Vor allem trockenes und strapaziertes Haar neigt zu Haarbruch und kann bei kräftigen Bewegungen mit Kamm oder Bürste abbrechen. Für die beanspruchten Spitzen bietet sich das Gliss Total Repair Haarspitzenfluid an.
  2. Hilfsmittel gut auswählen: Generell sollten Sie Ihre Tools auf die Bedürfnisse Ihrer Haare abstimmen. Naturlocken lassen sich beispielsweise besonders effektiv und schonend mit einem grobzinkigen Kamm aus Hartgummi oder Holz entwirren. Als Pflege davor eignet sich zum Beispiel das Gliss Oil Nutritive Tägliches Öl-Elixier. Glattes oder normales Haar können Sie dagegen mit einer Paddle Brush zähmen und zum Glänzen bringen. Volumen bekommt das Haar, wenn Sie es mit einer XL-Rundbürste in Form föhnen. Unser Bürsten-Guide hilft Ihnen, die richtige Wahl für Ihre Haare zu treffen.

  3. Pflege verwenden: Damit sich die Haare leichter kämmen lassen, ist eine nährende Pflege-Routine mit der passenden Vorbereitung essenziell. Sind Haare schwer kämmbar – insbesondere nach dem Waschen – kann eine Leave-In-Kur Abhilfe schaffen. Wenn Sie diese eingearbeitet haben, können Sie Ihre Haare auch schon unter der Dusche kämmen. Als Leave-In-Kur kommt zum Beispiel die GLISS Micro Repair Bonding-Sprühkur infrage.

  4. Regelmäßigkeit: Wie oft sollten Sie eigentlich die Haare kämmen? Die Antwort auf diese Frage hängt etwas von der Haarstruktur ab, als groben Richtwert können Sie zweimal am Tag nehmen. Am besten bürsten Sie Ihr Haar morgens nach dem Aufstehen und abends, bevor Sie wieder ins Bett gehen.

  5. Technik beachten: Besonders wenn Sie lange Haare richtig kämmen wollen, ist die Reihenfolge entscheidend. Kämmen oder bürsten Sie zuerst die Spitzen, um dann in die Längen zu gehen. Mit dieser Methode lassen sich Knoten in den Spitzen sowie Längen schonender lösen und die Haare leichter kämmen.

  6. Kämme und Bürsten regelmäßig reinigen: Genau wie das Haar sollten auch die Styling- und Pflege-Tools regelmäßig gründlich und schonend gereinigt werden. Für Kämme und Bürsten bedeutet das: zunächst einmal von Haaren befreien, dann mit einem milden Shampoo sowie lauwarmem Wasser reinigen und über Nacht trocknen lassen. Idealerweise wiederholen Sie die Reinigung alle zwei Wochen, damit Sie beim Haare kämmen keine Rückstände von Styling-Produkten, Hautschüppchen, Schmutz oder Talg in den Längen verteilen, die das Haar beschweren.

        lachende junge Frau beim wild durchbürsten ihrer Haare
        Shutterstock
        Grobzinkige Holzkämme und Bürsten sind besonders schonend zum Haar.

        Häufige Probleme und was dagegen hilft

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        Die Haare ziepen beim Kämmen und die Knoten lösen sich nicht. Oft liegt es an der Haarstruktur, denn lange Haare und Locken verknoten sich leichter als kurzes oder feines Haar. Nehmen Sie sich Zeit, wenden Sie wenig Kraft auf und entwirren Sie Naturlocken mit einem grobzinkigen Kamm aus Hartgummi oder Holz.
        Nach dem Waschen lässt sich das Haar kaum durchkämmen. Dem Haar fehlt nach der Wäsche die passende Vorbereitung für eine leichte Kämmbarkeit. Arbeiten Sie eine Leave-In-Kur ein, danach können Sie Ihre Haare schon unter der Dusche kämmen.
        Das Haar bricht beim Bürsten ab. Trockenes und strapaziertes Haar neigt zu Haarbruch und bricht bei kräftigen Bewegungen mit Kamm oder Bürste ab. Bürsten Sie mit sanfter Hand, beginnen Sie bei den Spitzen und versorgen Sie die beanspruchten Längen und Spitzen mit Pflege.
        Das Haar sieht stumpf und glanzlos aus. Ohne regelmäßiges Bürsten verteilen sich die natürlichen Fette der Kopfhaut nicht in Längen und Spitzen. Bürsten Sie Ihr Haar regelmäßig, dadurch wird die Haaroberfläche geglättet und das Haar bekommt einen Glanz-Boost.
        Das Haar wirkt nach dem Kämmen beschwert. Ungereinigte Kämme und Bürsten verteilen Rückstände von Styling-Produkten, Hautschüppchen, Schmutz oder Talg in den Längen. Befreien Sie Kämme und Bürsten von Haaren, reinigen Sie sie mit einem milden Shampoo und lauwarmem Wasser und lassen Sie sie über Nacht trocknen.

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