How Tos
Angesagte Färbetechniken gibt es zurzeit so einige, darunter: Balayage und Ombré. Aber was ist der Unterschied zwischen Balayage und Ombré? Und wie sieht das Ergebnis nach dem Färben jeweils aus? Wir klären dich auf und zeigen dir, wie du den angesagten Ombré-Look Schritt für Schritt zu Hause selbst färben kannst
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Balayage lässt du am besten vom Profi färben: Die Farbe wird freihändig mit dem Pinsel in einzelne Strähnen gefegt, das Ergebnis ist einzigartig und sehr natürlich. -
Beim Ombré wird das Haar in zwei Hälften geteilt und die Farbe verläuft zu den Spitzen hin immer heller, ohne harten Übergang wirkt es wie nach einem Urlaub in der Sonne. -
Wähle eine Coloration oder Blondierung, die mit deiner Naturhaarfarbe harmoniert: helles Blond bei dunkelblondem Haar, eine Karamell-Nuance bei braunem Haar. -
Trage die Farbe mit einer alten Paddle Brush ganz sanft auf: bei schulterlangem Haar ab Ohrhöhe, bei langem Haar ab Kinnhöhe. -
Halte die Einwirkzeit genau nach Gebrauchsanweisung ein und stelle dir einen Timer, sonst wird das Ergebnis orange. -
Pflege coloriertes Haar mit Shampoo und Conditioner aus einer Serie und arbeite ein bis zweimal pro Woche eine Haarmaske ein.
Juhu, neue Färbetechniken gibt es mittlerweile gefühlt jeden Monat! Finden wir super, denn: Abwechslungsreicher als heute ging es auf den Köpfen selten zu. Was viele von den aktuellen Färbetrends vereint, ist ein sehr natürliches Ergebnis. Blocksträhnen und harte Übergänge oder Ansätze sind damit fast vergessen. Zu den beliebtesten Färbetechniken zählen zweifellos Balayage und Ombré. Von ihnen hast du bestimmt schon einmal gehört – nur, was unterscheidet diese Colorations-Methoden voneinander? Damit du bestens für den nächsten Friseurtermin gerüstet bist, erfährst du hier den Unterschied zwischen Balayage und Ombré.
Der Name dieser Färbetechnik leitet sich vom französischen Wort „balayer“ ab, was so viel wie „fegen“ bedeutet. Im übertragenen Sinne könnte man tatsächlich sagen, dass die Farbe bei Balayage ins Haar gefegt wird. Genauer: Die Farbe wird mit einem Pinsel freihändig aufgetragen. Der Farbprofi entscheidet dabei individuell, welche Strähnen er färbt und welche nicht. Das macht das Ergebnis einzigartig und sehr natürlich. Auch die Intensität der Strähnen variiert. Balayage eignet sich dabei sowohl für Blondinen als auch für Rothaarige und Brünette. Zudem wird die Farbe nicht direkt am Haaransatz aufgetragen – allzu oft Nachfärben muss man deshalb nicht. Ideal also für alle, die es natürlich, unkompliziert und stylisch haben möchten. Damit du ein langanhaltendes Ergebnis erzielst, empfehlen wir dir, von einem Profi deine Haare im Balayage-Look färben zu lassen.
Im Gegensatz zu Balayage wird bei der Färbetechnik Ombré nicht mit einzelnen Strähnen im Haar gearbeitet, das Haar wird vor dem Färben vielmehr in zwei Hälften geteilt. Die Haarfarbe verläuft vom Anfang zu den Spitzen und wird nach unten hin immer heller. Am natürlichsten und schönsten wird das Ergebnis, wenn es keinen harten Übergang zwischen der helleren und der dunkleren Haarpartie gibt, sondern die Farbe gleichmäßig ausläuft. So wirkt das Finish wie nach einem Urlaub in der Sonne, aufgehellte Längen gelingen zum Beispiel auch mit der Blonde S1 Aufhell-Spray Coloration.
Damit der Ombré-Look perfekt auf deine Ausgangshaarfarbe abgestimmt ist, solltest du eine Coloration oder eine Blondierung wie die Blonde L1++ Ultra Aufheller Coloration wählen, die gut mit der eigenen Naturhaarfarbe harmoniert. Bei dunkelblondem Haar etwa ein helles Blond wie die Blonde L100 Eisblond Aufheller Coloration, bei braunem Haar zum Beispiel eine Karamell-Nuance wie Creme Supreme 6-68 Helles Karamelbraun. Ob die jeweilige Haarfarbe wirklich zu deinem Ausgangston passt, erkennst du auf der Rückseite der Colorations-Verpackung. Darauf sind die Ausgangshaarfarben, für die das Färbemittel geeignet ist, angegeben.
Außer der Haarfarbe benötigst du eine alte Paddle Brush, um den Ombré Look zu Hause selbst zu färben. Mit dieser Bürste kannst du die Farbe ganz einfach in die Haarspitzen einarbeiten. Bevor du loslegst, solltest du am besten deinen Schmuck ablegen. Ziehe dir ein altes T-Shirt an und lege dir ein altes Handtuch über die Schultern. So schützt du dich und deine Kleider vor Verfärbungen oder Farbflecken. Bereit? Dann kann es mit dem Färben auch schon losgehen:
- Gib im ersten Schritt die Haarfarbe, zum Beispiel Creme Supreme 6-68 Helles Karamelbraun, direkt auf die Paddle Brush. Fahre dann mit der Bürste über deine Haarspitzen. Tipp: Bei schulterlangem Haar solltest du die Farbe ab der Höhe der Ohren ins Haar einarbeiten, bei langem Haar starte mit dem Auftragen der Farbe am besten auf Kinnhöhe.
- Damit dir ein toller, natürlicher und fließender Übergang von deiner Ausgangshaarfarbe zu den aufgehellten Spitzen gelingt, bürste mit der Paddle Brush nur ganz sanft über die jeweiligen Partien. Auf diese Weise gelangt nicht zu viel Farbe in die Spitzen und die Farbabstufung wirkt besonders schön.
- Lass die Farbe genau nach Gebrauchsanweisung einwirken (nicht zu kurz, sonst wird es orange!). Stelle dir dafür am besten Wecker oder einen Timer auf deinem Smartphone.
- Spüle die Farbe nach Ablauf der Zeit gründlich aus, bis keine Farbrückstände mehr im Wasser zu sehen sind.
- Fertig ist dein Ombré Look!
Damit dieser Style strahlend und gepflegt aussieht, ist es wichtig, die mitgelieferte Pflege zu verwenden. Um die Haarenden nicht trocken oder spröde wirken zu lassen, arbeite ein bis zweimal in der Woche eine Haarmaske ein. Für noch mehr Extra-Pflege regelmäßig ein paar Tropfen Haaröl in die Haarspitzen kneten (entweder in nasses oder trockenes Haar). Den Ansatz auslassen, sonst wird dieser zu schnell strähnig.
Wie bei jeder anderen Coloration auch benötigt das Haar nach dem Färben eine spezielle Pflege für coloriertes Haar. Am besten verwendest du Conditioner und Shampoo dabei aus einer Serie, weil die Pflegestoffe dann ideal aufeinander abgestimmt sind. Produkte für coloriertes Haar pflegen das Haar und sorgen dafür, dass die Farbe lange glänzt und nicht stumpf aussieht.
Verwende vor dem Föhnen oder heißen Stylen immer einen Hitzeschutz. Falls deine Haarspitzen nach dem Färben trocken aussehen, kannst du Spitzen-Fluids verwenden, die beanspruchte Haarlängen mit Pflegestoffen versorgen und wieder geschmeidig aussehen lassen. Auch ein paar Tropfen Haaröl, das du in den Handflächen anwärmst und dann in die Haarenden einknetest, helfen. Zusätzlich solltest du außerdem ein bis zweimal die Woche zusätzlich eine Haarmaske anwenden.
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| Falsche Nuance zur Naturhaarfarbe | Die gewählte Coloration harmoniert nicht mit der eigenen Ausgangshaarfarbe. | Prüfe auf der Rückseite der Colorations-Verpackung, für welche Ausgangshaarfarben das Färbemittel geeignet ist. Bei dunkelblondem Haar passt ein helles Blond wie die Blonde L100 Eisblond Aufheller Coloration, bei braunem Haar eine Karamell-Nuance wie Creme Supreme 6-68 Helles Karamelbraun. |
| Harter Übergang zwischen Ansatz und Spitzen | Beim Auftragen gelangt zu viel Farbe auf einmal in die Spitzen. | Bürste mit der Paddle Brush nur ganz sanft über die jeweiligen Partien. So gelangt nicht zu viel Farbe in die Spitzen und die Farbabstufung wirkt fließend und natürlich. |
| Orangestich nach dem Aufhellen | Die Farbe hat kürzer eingewirkt als in der Gebrauchsanweisung angegeben. | Lass die Farbe genau nach Gebrauchsanweisung einwirken und stelle dir einen Wecker oder Timer. Spüle danach gründlich aus, bis keine Farbrückstände mehr im Wasser zu sehen sind. |
| Trockene oder spröde Haarspitzen nach dem Färben | Coloriertes Haar ist beansprucht und braucht spezielle Pflege. | Arbeite ein bis zweimal pro Woche eine Haarmaske ein und knete ein paar Tropfen angewärmtes Haaröl in die Haarenden. Den Ansatz auslassen, sonst wird er zu schnell strähnig. |
| Farbe wirkt stumpf und glanzlos | Die Pflegeprodukte sind nicht auf coloriertes Haar abgestimmt. | Verwende Shampoo und Conditioner für coloriertes Haar aus einer Serie, dann sind die Pflegestoffe ideal aufeinander abgestimmt und die Farbe glänzt lange. Nutze vor dem Föhnen oder heißen Stylen immer einen Hitzeschutz. |