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Stehen Ihnen die Haare zu Berge? Ein Bürstenstrich, ein hastig übergestreifter Pulli – fliegende Haare entstehen schnell und ruinieren den Look. Vor allem im Herbst und Winter haben wir häufig mit elektrisch aufgeladenen Haaren zu kämpfen. Woran das liegt und was gegen „elektrische Haare“ hilft, erfahren Sie in diesem Magazinartikel.
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Fliegende Haare entstehen durch Reibung: Dabei bilden sich kleine, positiv geladene Ionen, die die einzelnen Haare gegenseitig abstoßen, ähnlich wie die Pluspole zweier Magneten. -
Häufigster Auslöser ist Kleidung, die an den Haaren reibt, vor allem Wolle in Schals, Mützen oder Pullovern sowie synthetische Stoffe wie Polyester. -
Auch das Kämmen mit einer Plastikbürste lädt besonders dünnes Haar auf, während Naturborsten schonender sind und das elektrische Aufladen verringern. -
Trockenes, strapaziertes Haar neigt stärker zu Frizz und statischer Aufladung, weshalb Hitze beim Styling, trockene Heizungsluft im Winter und fehlende Feuchtigkeit fliegende Haare begünstigen. -
Vorbeugend helfen Anti-Frizz-Shampoo, Conditioner, eine reichhaltige Pflegespülung, einmal wöchentlich eine Haarmaske und ein Hitzeschutz, wenn Sie auf Glätteisen oder Föhn nicht verzichten möchten. -
Als Soforthilfe gegen fliegende Haare nennt Schwarzkopf fünf Wege: Haarwachs oder Gel, Haaröl oder Spitzenfluid, Haarspray auf der Bürste, nasse Hände und etwas Handcreme.
Wenn die Haare fliegen, ist Physik im Spiel. Durch Reibung entstehen kleine, positiv geladene elektrische Teilchen, Ionen genannt. Sie sorgen dafür, dass die einzelnen Haare elektrisch geladen sind und sich – ähnlich wie bei den Pluspolen zweier Magneten – gegenseitig abstoßen. Sie streben auseinander und stehen deshalb in alle Richtungen ab.
Aber woher kommen elektrische Haare oder, besser gesagt: Wodurch entsteht diese Reibung? Und gibt es noch andere Gründe, warum meine Haare so fliegen?
Der häufigste Grund, warum Haare sich elektrisch aufladen, ist die angesprochene Reibung: Vor allem Kleidung, die beim An- und Ausziehen oder Tragen an den Haaren reibt, kann fliegende Haare verursachen. Schuld sind meist Kleidungsstücke aus Wolle, wie Schals, Mützen oder Pullover, aber auch synthetische Stoffe wie Polyester laden die Haare elektrisch auf, wenn sie damit in Berührung kommen.
Manchmal sind auch Stylinghelfer die Übeltäter. Vor allem dünne fliegende Haare entstehen oft durch Kämmen mit der falschen Bürste – Plastik ist daher ein No-Go. Verwenden Sie stattdessen besser Naturborsten. Sie sind nicht nur schonender zum Haar, sondern verringern auch das elektrische Aufladen der Haare. Welche Bürste die richtige für Ihre Haarstruktur ist, verrät Ihnen unser Bürsten-Guide. Auch Haare richtig zu kämmen – zum Beispiel nicht direkt nach dem Duschen – sorgt für weniger fliegende Haare.
Nicht immer gibt es einen offensichtlichen Auslöser für fliegende Haare, wie häufiges Umziehen. Wenn Sie sich auch gerade mal wieder fragen, warum elektrisieren sich meine Haare jetzt, ist möglicherweise die Pflege der Grund. Besonders trockene, strapazierte Haare neigen eher zu Frizz und statischer Aufladung. Ob durch Hitze beim Styling, trockene Heizungsluft im Winter, die sogar fliegende Haare am Ansatz verursachen kann, oder fehlende Feuchtigkeit – je empfindlicher das Haar, desto eher neigt es zum Abstehen. Auch Stufenschnitte sind tendenziell anfälliger, weil die Haare leichter und weniger gebündelt sind.
Ein gepflegter, schicker Hairstyle wirkt durch einzelne abstehende Härchen schnell unordentlich. Das möchten wir natürlich vermeiden – der erste Schritt ist das Vorbeugen. Doch auch, wenn es bereits zu spät ist, gibt es einiges, was Sie bei statisch aufgeladenen Haaren tun können.
Gut gepflegtes Haar, das ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt ist, ist seltener elektrisch geladen. Das fängt schon beim Haarewaschen an. Welches Shampoo Ihnen bei statisch aufgeladenen Haaren hilft, kommt grundsätzlich auf Ihre Haarstruktur an. Allerdings hat sich Anti-Frizz-Shampoo gegen fliegende Haare bewährt, weil es kleinere Schäden repariert und das Haar geschmeidiger macht.
Auch Conditioner und eine reichhaltige Pflegespülung sind hilfreiche Produkte für fliegende Haare. Sie versorgen Ihr Haar mit Nährstoffen und Feuchtigkeit, die es resistenter gegen elektrische Ladung machen. Zusätzlich können Sie einmal wöchentlich eine Haarmaske als Pflege-Plus verwenden. Hilfreich ist es außerdem, beim Styling auf Hitze durch Glätteisen oder Föhn zu verzichten. Wer das nicht möchte, sollte unbedingt einen Hitzeschutz wie das taft Classic Hitzeschutz Spray verwenden. Auch ein Föhn mit spezieller Ionen-Technologie neutralisiert die elektrische Ladung im Haar und hilft ebenso wie die richtige Föhntechnik gegen fliegende Haare.
Wenn es trotz aller vorbeugenden Maßnahmen und richtiger Pflege doch einmal zu spät ist und Ihr Haar unkontrolliert abhebt, gibt es einige Möglichkeiten zur Soforthilfe. So können Sie auch unterwegs schnell etwas gegen fliegende Haare tun.
- Haarwachs oder Gel: Die einfachste Möglichkeit, abstehende Haare zu bändigen, sind passende Stylingprodukte wie das Taft Ultra Styling Gel. Verteilen Sie einfach etwas Haarwachs wie Taft Power Wax oder Gel in Ihren Händen und fahren Sie mit etwa einem halben Zentimeter Abstand um den Kopf über das Haar. Die fliegenden Haare werden eingefangen, ohne dass das Haar selbst fettig wird.
- Öl oder Spitzenfluid: Wer lieber das Haar selbst behandeln möchte, sodass es auch für den Rest des Tages hält, kann zu einem Haaröl oder Spitzenfluid greifen. Sie sorgen für Feuchtigkeit und ein einfaches Beauty-Finish, das die Haare bündelt und davon abhält, sich elektrisch aufzuladen.
- Haarspray auf der Bürste: Auch direkt aufgesprüht, hilft taft Classic Halt & Schutz Haarspray, die Frisur an Ort und Stelle zu halten. Für weniger Halt und ein natürlicheres Ergebnis können Sie das Haarspray aber auch auf Ihre Bürste sprühen und mit dieser durch die Haare fahren – das wirkt antistatisch und bringt die Strähnen wieder in Ordnung. Für kleine Strähnen eignet sich auch eine Zahnbürste.
- Wasser: Fast überall zur Hand und einfach umzusetzen – machen Sie einfach Ihre Hände nass und fahren Sie damit vorsichtig über Ihre Haare. Dabei sollen die Haare nicht richtig nass gemacht, sondern nur einzelne Strähnen gebändigt werden.
- Handcreme: Keine Haarprodukte und kein Wasserhahn in Sicht? Keine Sorge! Mit etwas Creme aus Ihrer Handtasche bringen Sie fliegende Haare schnell wieder in Ordnung. Einfach sparsam in den Händen verteilen und vorsichtig über die Strähnen streichen. Sowohl Handcreme als auch Lippenbalsam oder Gesichtscreme funktionieren.
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|---|---|---|
| Nach dem Ausziehen des Pullovers stehen meine Haare in alle Richtungen ab. | Durch die Reibung an der Kleidung entstehen positiv geladene Ionen, und die gleich geladenen Haare stoßen sich gegenseitig ab wie die Pluspole zweier Magneten. | Verteilen Sie etwas Haarwachs wie Taft Power Wax in den Händen und fahren Sie mit etwa einem halben Zentimeter Abstand um den Kopf über das Haar, so werden die fliegenden Haare eingefangen, ohne dass das Haar fettig wird. |
| Direkt nach dem Bürsten fliegen meine feinen Haare besonders stark. | Vor allem dünne fliegende Haare entstehen oft durch das Kämmen mit der falschen Bürste, denn Plastik lädt das Haar elektrisch auf. | Kämmen Sie mit Naturborsten statt mit Plastik, denn Naturborsten sind schonender zum Haar und verringern das elektrische Aufladen; kämmen Sie außerdem nicht direkt nach dem Duschen. |
| Im Winter laden sich meine Haare sogar am Ansatz auf. | Trockene Heizungsluft entzieht dem Haar Feuchtigkeit, und besonders trockenes, strapaziertes Haar neigt eher zu Frizz und statischer Aufladung. | Versorgen Sie das Haar gezielt mit Feuchtigkeit: Anti-Frizz-Shampoo repariert kleinere Schäden und macht das Haar geschmeidiger, Conditioner und eine reichhaltige Pflegespülung machen es resistenter gegen elektrische Ladung, ergänzt durch eine Haarmaske einmal pro Woche. |
| Nach dem Föhnen oder Glätten steht mein Haar unkontrolliert ab. | Hitze beim Styling strapaziert das Haar, und je empfindlicher das Haar ist, desto eher neigt es zum Abstehen. | Verzichten Sie beim Styling möglichst auf Hitze durch Glätteisen oder Föhn; wenn Sie das nicht möchten, tragen Sie vorher einen Hitzeschutz wie das taft Classic Hitzeschutz Spray auf und nutzen Sie einen Föhn mit Ionen-Technologie, der die elektrische Ladung im Haar neutralisiert. |
| Unterwegs stehen einzelne Strähnen ab und ich habe nichts dabei. | Statische Aufladung entsteht spontan durch Reibung, etwa an Mütze oder Schal, und trifft Sie deshalb oft außer Haus. | Machen Sie die Hände nass und fahren Sie vorsichtig über die Haare, oder verteilen Sie sparsam etwas Handcreme, Lippenbalsam oder Gesichtscreme; für mehr Halt sprühen Sie taft Classic Halt & Schutz Haarspray auf die Bürste und fahren damit durch die Haare, das wirkt antistatisch. |